…und Antworten gehört sich ja auch!

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, eine Antwort zu formulieren:

„Sehr geehrter Herr Rauber,vielen Dank für Ihre Antwort.
Da ich als Vorsitzender des Nahwärme Dörrenbach e.V. kein offizielles Mandat habe Sie anzuschreiben tue ich dies als interessierter Bürger, der gerne Informationen bzw. Statements der Kandidaten haben möchte um eine Entscheidung zu treffen.
Allerdings ist dies offensichtlich nicht im Interesse aller Kandidaten – schade.

Ich darf Ihnen mitteilen, dass wir es gerne sehen würden, wenn man sowohl in St.Wendel als auch im Land eine – übrigens früher einmal von Seiten der CDU propagierte – Bürgerbeteiligung zulassen würde. Allerdings ist nach unserer bisherigen Erfahrung weder die Stadt St.Wendel, noch das Umweltministerium an unserer Bürgerbeteiligung interessiert.
Seit der Beantragung der Förderung für die Machbarkeitsstudie gab es keinerlei Kontaktversuche von diesen beiden offiziellen Stellen!
Auch auf mehrfaches Nachfragen meinerseits bekamen wir keinerlei Auskünfte!
Das ist nicht Bürgerorientiert!
Daher habe ich auch den Vorsitzenden des Kreisverbandes der CDU Herrn Ley angesprochen, der sich aber, so verstehe ich Ihre Mail, ebenso wie alle anderen Kandidaten der CDU in St.Wendel nicht mit meinen Fragen und Problemen auseinandersetzen möchte.
Leider, so scheint es mir, ist Ihre Darstellung der Situation der Dörrenbacher Bürgerinnen und Bürger bezüglich der Nahwärme nicht ganz richtig.
Wir arbeiten weiterhin daran, gute und günstige Energie für die Menschen zu organisieren, während sich alle anderen im Moment darauf konzentrieren, gewinnorientierte Energiemultis mit ins Boot zu nehmen.
Daher sehe ich nach wie vor den größten Teil meiner Fragen die ich gestellt hatte nicht beantwortet, insbesondere, was die Privatisierung von Energieunternehmen anbelangt und wie Sie die Beteiligung von BürgerInnen zukünftig sicherstellen wollen!
Da es ja noch einige Tage bis zur Wahl sind ergibt sich bestimmt Gelegenheit, mir die offenen Fragen noch zu beantworten.Das würde mich sehr freuen. Vielleicht gelingt es Ihnen ja auch, als interessierter Politiker im kommunalen Bereich, sich vor Ort ein Bild von der Situation zu machen?Oder einmal direkt mit Betroffenen zu sprechen.
Mit freundlichen Grüßen
Holger Meuler“

Und nun bin ich ja mal gespannt auf die Antwort der Antwort derAntw…….

Fortsetzung????

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