Freitag, 31.08.2012 Von Apeldoorn nach Amsterdam – Auch mit dem Zug sehr schön!

Es kam, wie bereits vorhergesagt. Das Wetter war social richtig schlecht und wir mussten schon zum Start die Regenjacken anziehen. Wegen des Wetters, aber auch, weil wir gerne ein wenig mehr Zeit in Amsterdam verbringen wollten, haben wir uns entschlossen, ein kurzes Stück mit dem Zug zu fahren. Immerhin steckten uns die 120 km vom gestrigen Tag noch in den Beinen und das schlechte Wetter gilt als Ausrede allemal. Die Strecke, die wir zurückzulegen hatten belief sich auf rund 106 km, da kann man ruhig mal abkürzen.
So ging unser Weg zum Bahnhof und ich stand staunend vor dem ersten Fahrradparkhaus, das ich je gesehen habe:

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Echt kaum zu glauben, aber das sollte erst der Anfang sein! Ich hatte je unterwegs bereits feststellen müssen/dürfen, dass selbst die Kreisel fahrradfreundlich mit einer eigenen Fahrradspur ausgestattet sind!
Wir lösten also ein Ticket bis Amersfoort und wollten dort mit dem Radfahren beginnen.
In Amersfoort mussten wir allerdings feststellen, dass sich die Wetterlage weiter verschlechtert hatte und der Regen durch die sehr heftigen Windböen noch stärker schien. Also beschlossen wir kurzerhand, auch den Rest des Weges nach Amsterdam mit dem Zug zurückzulegen.
So waren wir bereits gegen Mittag in Amsterdam und hatten sogar Glück mit dem Wetter! Denn obwohl der Wind ständig irgendwelche Fahrräder umpustete, es regnete wenigstens nicht mehr. Wir durchquerten Amsterdam um zu unserem Hotel zu gelangen und das Gepäck abzulegen. Danach machten wir uns auf, die Stadt mit dem Rad zu erkunden.
Da ich das erste Mal in Amsterdam war, war ich absolut überwältigt von den ganzen Eindrücken! Vor allem die Masse an FahrradfahrerInnen ist einfach heftig.
Natürlich waren wir auch am Anne Frank Haus und in Hafen.
Passenderweise heißt unser Hotel „van Gogh“ und liegt direkt in der Nähe diverser Museen. Das Hotel ich sehr zu empfehlen, auch weil es hier, wie in vielen Restaurants und Cafės „free Wifi“ gibt.

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Weiter Bilder folgen demnächst.

Faszinierend für mich ist die Stadt vor allem wegen der Radwege und wie die vielen Fahrzeuge hier aneinander vorbei und miteinander klar kommen.
Nach einem leckeren Essen ging es fast direkt ins Hotel, denn die nächste Etappe wird uns nach Den Haag führen….

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