Tag 6: Von Bad Brückenau nach Fulda und nach Hause

… oder „Am Ende wird alles gut!“

Nach einem tollen Wellnessangebot in Dorint Hotel in Bad Brückenau und einem ausgedehnten Frühstück ging es heute etwas später los, was aber auch unproblematisch erschien in Anbetracht der Tatsache, dass gerade einmal rund 40 Kilometer vor uns lagen.

Das sollte doch nun wirklich ohne Probleme zu bewältigen sein. Unser Zug war eingeplant für kurz nach 15 Uhr ab Fulda – jede Menge Zeit also…..

Leider hatten wir nicht mit den Tücken der Rhön gerechnet! Das Höhenprofil zeigt, dass wir uns ganz schön abstrampeln mussten um über einige Höhenzüge zu radeln.

Und zugegeben, der heutige Tag hat sich für mich zum „Schiebe-Tag“ entwickelt. Bereits an der ersten Steigung hatte ich das Gefühl, meine Oberschenkel würden jeden Moment mit einem lauten Knall platzen. Irgendwie hatte die Sauna und die Entspannung noch mehr zur Erschöpfung beigetragen. Aber es half nichts, denn es gab auch keinen Bahnhof in der Nähe, sodass nichts anderes übrig blieb, als mich zu quälen.

Bei der Streckenführung habe ich mich oft gefragt, ob der Typ, der den Radweg geplant hat jemals auf einem Fahrrad die Strecke abgefahren ist?! Nicht nur, dass absolut Tourenrad feindliche Wegbeschaffenheit bestand (teilweise), bei diesen „Themenrouten“ geht man normalerweise davon aus, dass auch Familien diese mit Kindern bewältigen können! Das hätte ich mal gerne gesehen!Hinzu kam, dass mehrere Streckenabschnitte gesperrt waren bzw. dass Straßen als gesperrt gekennzeichnet waren, die für Radfahrer durchaus befahrbar gewesen wären.
Das war sehr schade! Ansonsten schafften wir dann heute doch noch den Weg nach Fulda pünktlich, obwohl es rund 49 km waren, also knapp 10 km mehr als geplant.

Eine Stunde vor Zugabfahrt erreichten wir den Hauptbahnhof in Fulda und es blieb Zeit, erste Planungen für 2014 vorzunehmen und uns von unserem Freund aus dem Norden zu verabschieden. Zu dritt machten wir uns auf den Weg ins Saarland.

image

Ich verabschiedete mich in Ottweiler von meinen beiden Weggefährten und radelte die letzten 12 Kilometer bis Dörrenbach nach Hause. Es waren ja nur 2 kleine Anstiege zu bewältigen.

Wer übrigens mehr wissen will oder selbst eine Tour zusammenstellen möchte findet hier das richtige Werkzeug dazu!

Bis zum nächsten Jahr Euer

Holger

Deinen Senf dazu geben: