Anreise und 1. Etappe

Sonntag, 29.06.2014, eigentlich wollte ich schon früh morgens meinen Drahtesel in Dörrenbach besteigen, um nach Ottweiler zum Bahnhof zu fahren. Doch aufgrund des echt miesen Wetters und des heftigen Regens, habe ich mich mit dem Auto zum Bahnhof bringen lassen. Die Kilometer hatte ich schon mal gespart. Von Ottweiler aus ging es dann mit dem Zug nach Saarbrücken und den Rest der Tourtruppe zu treffen.

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Dieses Jahr hatte ich es endlich mal geschafft, dass ich mit nur zwei Satteltaschen auskam. Da wir ja einige Höhenmeter schaffen wollen ist Gewichtsreduktion das A und O!

Mit der Saarbahn fuhren wir dann gemütlich nach Saargemünd, denn der Radweg ist nicht sonderlich schön und wir wollten uns die Kraft sparen für die 1. Etappe, die rund 88 Kilometer von Saargemünd nach Abreschviller führen sollte. Glücklicherweise spielte dann auch das Wetter einigermaßen mit und wir blieben trocken.
In Saargemünd ging es zum Saar-Kohle-Kanal und wir konnten trotz des teilweise heftigen Gegenwinds gut voran kommen.
Trotzdem blieb das Gefühl, ständig bergauf zu fahren (was ja auch so ist), aber dieses Gefühl wurde durch den Gegenwind noch verstärkt.
Kurz vor Mittersheim erwischte uns dann doch noch ein Regenschauer, den wir aber locker unter einer Brücke abwarten konnten.
In Mittersher kehrten wir dann zu nem Café aux lait ein und gönnten uns ne Pause.

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Nach Mittersheim erwartete uns dann noch eine Überraschung! Die Landschaft ist ja wunderschön und es mach echt Spaß den Kanal entlang zu radeln und die Seenlandschaft zu genießen, aber diese Kanalüberquerung war dann doch sehr heftig!

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Wir hatten die grandiose Idee, den Weg abzukürzen und nicht wie unten im Plan verzeichnet zu fahren, sondern einfach ein Stück auf der Route National. Fahrtechnisch war das auch kein Problem, aber die ersten Hügel der Vogesen machten sich bemerkbar und das, nachdem wir schon über 60 km in den Beinen hatten. Besonders ich hatte zu kämpfen!
Weiter nach dem Routenplan!

Die letzten ca. 10 km folgten wir, nach einer kurzen Einkehr in einem Gasthaus zur Auffrischung des Mineralienhaushaltes, wieder dem Radweg entlang der Saar nach Abreschviller. Hier hatten wir zwei Zimmer im Gasthof ¨Les Cigognes¨ gebucht.
Der Gasthof macht einen guten, wenn auch leicht abgewohnten Eindruck, ist aber auch das einzige Haus am Platz.
Nach einer heißen Dusche und einem wirklich guten Essen gings früh ins Bett, denn die erste Bergetappe steht an!

Und hier ist auch die Route, die wir tatsächlich gefahren sind:
(wird nachgereicht! )

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