Die 1. Etappe der Fahrradtour 2016 steht an…

… von Flensburg nach Solbjerggaard.
Naja, um ehrlich zu sein, sind wir etwas hinter Flensburg gestartet. Aber bevor ich in die Berichterstattung der Tour einsteige, muss ich erst noch von den Aufregung davor erzählen!
Am Samstag, dem 11. Juni 2016 sollten wir eigentlich früh morgens mit dem Auto in Richtung Husum, zu unserem Kumpel Frank starten, da wir von da aus dann am Sonntag nach Flensburg fahren wollten und in die Tour einsteigen wollten.
Allerdings hatte Uni die Woche bei der Urlaubsbeantragung verpeilt, sodass wir erst einmal drum bangten, dass er überhaupt mit konnte. Das sollte eigentlich bis früh morgens um 8 Uhr geklärt sein. Allerdings hatte just an diesem Morgen die Telekom einen Komplettausfall, sodass weder er, noch sein Chef erreichbar war, um dieses Unglück noch abzuwenden.
Gegen 9 Uhr war dann Jürgen bei mir und wir wollten alleine los, mit der Option, dass wir ggf. unterwegs nochmal umdrehen um Uli aufzusammeln. Kurz vor Kaiserslautern kam dann der lang ersehnte Anruf und alles war geklärt. Also sind wir wieder umgedreht und haben auf Uli gewartet.
Mit einiger Verspätung kamen wir dann endlich gegen 11.30 Uhr zu Hause los in Richtung Husum. Die Fahrt verlief optimal und ohne Störungen, sodass wir gegen 19.30 Uhr Husum erreichten, Dort noch schnell nen Happen essen und ein paar leckere Drinks, dann sollte es am nächsten Morgen los gehen.
Gut gefrühstückt und die Fahrräder gepackt hat uns dann Grietje kurz hinter der dänischen Grenze abgesetzt und wir sind los gefahren.
Dänemark ist gar nicht so flach wie man meinen könnte!
Entlang der Förde kamen wir auf den gut ausgebauten Fahrrad wegen schnell voran. Für Radfahrer ist Dänemark echt toll, da es selbst neben den Schnellstraße eigene Redete gibt, die die Orte gut miteinander vebinden. Allerdings ist es etwas leer auf den Straßen und es ist kaum etwas los in den Orten, die wir durchquerten, Natürlich haben wir bald ne Pause gemacht und erst einmal einen der berühmten dänischen Hot Dogs gefuttert. Muss man nicht unbedingt haben, gehört hier aber einfach dazu.
Nach kurzer Zeit erreichten wir die Düppelner Schanzen. Das ist ein Denkmal an den dänisch-deutschn Krieg und ist das Verdun Dänemarks. Es ist immer wieder schlimm zu sehen, was Kriege anrichten! Abscheulich!
Dann ging es weiter zur Fähre, denn in den nächsten Tagen steht ein wenig Inselhopping an, das nicht immer mit Brücken zu bewältigen ist.
Also knapp ne Stunde mit der Fähre rüber um dann wieder auf dem „Fahrradhighway“ an unseren Zielort Solbjerggaard zu kommen.
Hier haben wir ein schnuckeliges und für dänische Verhältnisse günstiges Bed and Breakfast Hostel gefunden. Ist n alter Bauernhof und erinnert doch sehr an ein typisch englisches Cottage.
Leider mussten wir noch knapp 5 Km zurücklegen, um im nächsten größeren Ort ein Restaurant zu finden. Nach dem Essen dann auch wieder 5 km mit dem Fahrrad zurück. Zum Glück gibt’s hier kostenloses WLAN, sodass wir, zwar auf dänisch, aber immerhin live, das Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der EM auf dem Tablet anschauen konnten.
Mit knapp 70 km in den Beinen geht’s jetzt schnell ins Bett, denn morgen ist ja auch noch…

https://www.komoot.de/tour/t9759025?ref=atd

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