Die Tour beginnt!

Donnerstag, 29.08.2013, 08:05 Uhr, bei frischen 10 Grad starte ich mit dem voll gepackten Rad in Dörrenbach, um mich mit zwei weiteren Tourteilnehmern in Saarbrücken am Bahnhof zu treffen. Von dort aus fahren wir gemeinsam nach Fulda, um dort unseren vierten Mann zu treffen und mit dem Radfahren zu beginnen.
Doch zuerst liegen 12 Kilometer per Velo bis zum Bahnhof in Ottweiler vor mir. Über die B420 und den Radweg geht’s flott voran, sodass ich bereits 14 Minuten später am Bahnhof ankomme, genügend Zeit noch ein Bild von meinem Drahtesel zu twittern.

Mein Drahtesel

Mein vollgepacktes Fahrrad

In Saarbrücken angekommen geht es um 9:40 Uhr weiter mit dem Regionalexpress nach Mannheim. Allerdings fehlt unser Tourorganisator, der auch die Fahrkarten hat noch. Wir richten uns schon darauf ein, den nächsten Zug zu nehmen, als J. doch noch eben gerade so pünktlich am Gleis auftaucht.
Von Mannheim geht es über Frankfurt nach Fulda. Auch hier heißt es erst einmal warten, denn auch unser vierter Mann ist wegen der Bahn verspätet.
Eine Stunde später als geplant starten wir mit der ersten Fahrradetappe nach Schleid.
Über den Milseburgradweg, eine ehemalige Bahntrasse durch das Biosphärenreservat Rhön inklusive eines beeindruckenden Tunnels, biegen wir bei Hilders ab auf den Ulstertal-Radweg.
Die Landschaft ist sehr idyllisch und nach dem relativ flachen, wenn auch stetigen Aufstieg des Milseburgradweges kann man die Abfahrt nun richtig genießen. Die Strecke ist gut ausgeschildert und in sehr gutem Zustand. Die wenigen Kilometer, die es über Landstraße geht sind relativ verkehrsarm. Der überwiegende Teil der Radwege sind nur für Radfahrer reserviert.

In Schleid angekommen übernachten wir im Landhotel „Zur Pferdetränke“. Ein sehr schönes, familiäres Landhotel, das offensichtlich mit viel Liebe betrieben wird und wo der Chef noch selbst am Grill steht. Genau der ist bereits an und gut belegt, als wir in Hotel ankommen.
Da wir nur einen kleinen Zwischenstopp gemacht haben, sind wir ziemlich hungrig und vor allem sehr durstig.
Nachdem wir uns geduscht und wieder „normale“ Kleidung angezogen hatten konnte das leckere Abendmahl beginnen.

So gestärkt kann die zweite Etappe morgen kommen, egal wie weit es ist.
Insgesamt haben wir heute eine Strecke von 47 Kilometern in Knapp 2:20 Stunden geschafft. Für den ersten Tag schon mal ein ordentlicher Schnitt!

Jetzt wird aber schnell geschlafen, denn morgen ist ja auch noch….

Euer Holger

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