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Meuler's Welten

…und dann mach ich mir die Welt….

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Donnerstag, 30.08.2012 Von Coesfeld nach Apeldoorn (Niederlande) oder lieber doch nicht?

Heute stand die Langdistanz an, von Coesfeld nach Apeldoorn, knapp 120 km! Aber, was solls, es sind ja keine Berge dazwischen…
Bevor wir kräftig in die Pedale treten konten, mussten wir erst einmal die Verpflegungslage sichern. Also ab zum Einkaufen und Brötchen, Wurst, Käse und Süßigkeiten kaufen, damit wir auch eine vernünftige Mittagspause einlegen können.

Nachdem die Satteltaschen gut gefüllt waren ging es ab auf die Piste. Mittlerweile war es schon fast 10 Uhr und das Wetter recht angenehm.
Der Radweg führte uns unter anderem am westfälischen Glockenmuseum vorbei direkt in die Niederlande.

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In Winterswijk gönnten wir u s dann erst mal ein Eis, immerhin hatten wir schon 44 km zurückgelegt. Wie schon geschreiben gab es keine Gerne, dafür aber Gegenwind u d davon reichlich.
Radfahren in den Niederlanden ich eigentlich echt toll. Es gibt spezielle Radwege (Achtung, es gibt rote und grüne Ausschilderung, wobei die grünen Wege keinen Spaß bieten, denn es sind ausgebaute Feldwege mit hohem Sandanteil, da macht das Fahrradfahren keinen Spaß!) Schnell fan sich ein gemütliches Plätzchen für die Mittagspause und einen anschließenden Cafė.
Als wir dann nach weiteren 27 km in Zutphen ankamen waren wir drauf und dran, uns ein Quartier für die Nacht zu suchen.
Leider mussten wir feststellen, dass die beiden Hotels am Ort bereits ausgebucht waren und weitere Hotels gab es in der näheren Umgebung nicht. Jetzt wird klar, warum die Holländer so gerne campen 😉 .
Es blieb uns nichts anderes übrig, als die letzten 16 km nach Apeldoorn auch noch zurück zu legen und uns somit auf eine Gesamtfahrstrecke von 121 km einzulassen. Das Hotel, das wir bereits von Zutphen aus gebucht hatten, war leider nicht sehr komfortabel, zumal wir in Doppelzimmer Mit einem 1,40m breiten Bett und einer Bettdecke auskommen mussten. Dafur war sowohl das Abendessen, als auch das Frühstück am darauf folgenden Morgen ganz passabel.
Außerdem hatten wir riesiges Glück Mit dem Wetter, denn wir schafften es, nicht vom Regen erwischt zu werden. Trotzdem waren die Klamotten durch und durch nass vom Radfahren (zumindest bei mir).
Leider änderte sich das Wetter, sodass wir bereits beim Abendessen zuschauen konnten, wie es draußen zunehmend schlechter wurde.

Das Wetter sollte für den folgenden Tag noch schlechter werden, aber dazu morgen mehr…

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